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Dein Traumjob mit LinkedIn by Selma Kuyas

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Mit LinkedIn zum Traumjob – geht das wirklich? Absolut. Warum ich das weiss? Erfahrungswerte meiner Kunden und natürlich, weil ich dieses Business Netzwerk besser kenne, als meine eigene Westentasche. Lass Dich finden, anstatt ewig lang nach der Nadel im Heuhaufen zu suchen! Wie Du das anstellst, erfährst Du in dieser Anleitung. SELMA KUYAS verratet Dir als LinkedIn Top Voice 10 Insidertipps, wie Du dieses Business Netzwerk gezielt für Deine Traumjobsuche einsetzen kannst.

GENAU, du hat richtig gelesen – Dieser Beitrag wurde von Selma Kuyas geschrieben und ist nun ein Gastbeitrag. Sehr gutes kann man nicht besser machen, darum gibt’s diesen Beitrag für alle die Stellensuchend sind oder bald werden. Natürlich habe ich meine Businesspartnerin gefragt und ich verzichte absichtlich darauf den Inhalt anzupassen. Hier auch noch den Beweis das ich das machen darf 😉

Warum ich das mache, dieser Beitrag wird Stellensuchenden helfen können und weil wir eben #heretohelp sind.

An dieser Stelle gratuliere ganz herzlich Selma Kuyas für ihren 2. LinkedIn Top Voices Award. Wir haben es nochmals geschafft!

Hier einige weitere Links,, die du dir anschauen solltest:

Selma Kuyas

(Am Schluss gibt’s dann noch was von mir)

Folgst du schon meinem LinkedIn Newsletter?

LinkedIn ist führende Social Media Plattform für Beruf und Karriere. Es ist ein mächtiges Werkzeug, damit Du selbstbestimmt Deine Karriere planen kannst.

Die Digitalisierung macht vor nichts und niemandem Halt – auch nicht vor dem Stellenbesetzungsprozess. Gut, da gibt es noch viel Luft nach oben, wenn es um schleppende und altbackene Bewerbungsprozesse geht.

Aber wenn Du lernst, wie Du LinkedIn gezielt für Deine Jobsuche einsetzen kannst, sparst Du wertvolle Lebenszeit auf der Suche nach dem beruflichen Glück.

In diesem Artikel möchte ich Dir als Bewerbungsexpertin und LinkedIn Top Voice zehn einfach umsetzbare Insider Tipps geben, wie Du mit Deinem LinkedIn Profil zielgerichtet genau den Job findest, den Du Dir wünschst.

Vorneweg: Dein LinkedIn Profil ist nicht etwa eine digitale Version Deines Lebenslaufs. Es ist auch nicht einfach eine digitale Visitenkarte.

Dein LinkedIn Profil ist eine Willkommensseite für potenzielle Arbeitgeber.

Macht es da nicht Sinn, den bestmöglichen Eindruck zu hinterlassen? Dein Traumjob ist nämlich nur einen Klick weit von Dir entfernt.

1) Bleib bei Recruitern im Gedächtnis

In der Marketingwelt gang und gäbe, aber bei vielen Bewerber:innen noch lange nicht angekommen: Das Storytelling.

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass wir uns Geschichten besser einprägen können, als eine langweilige Aufzählung von Fakten oder Tätigkeiten.

Storytelling kannst hervorragend mit Deinem LinkedIn Profil umsetzen, wie Du gleich lesen wirst.

Du hast zwei verschiedene Abschnitte im Profil, um Dich mit (D)einer erinnerungswürdigen Geschichte beim Recruiter ins Gedächtnis einzubrennen: Der Info Text und die Berufserfahrung.

Info Text

Schreib hier bitte nicht in der 3. Person über Dich, das wirkt ziemlich komisch für den Leser. Das hier ist Deine Bühne.

Sorge also dafür, dass der Besucher Deines Profils versteht, wie Du die (Arbeits-)Welt verbesserst. Nimm ihm die Hürde, um mit Dir in Kontakt zu treten.

Ergänze das Ende Deines Info Textes mit Deiner E-Mail Adresse (optional Handynummer), damit Dich interessierte Recruiter unkompliziert kontaktieren können.

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Berufserfahrung (Berufsstationen)

Zähle nicht einfach nur Deinen Aufgaben- oder Verantwortungsbereich auf. Hier darfst Du über Deine Erfolge sprechen und aufzeigen, welche Herausforderungen Du wie lösen konntest.

Achte darauf, genau die Schlüsselwörter (Keywords) zu verwenden, für die Du gefunden werden willst. Aber dazu später mehr.

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2) Richte den Fokus vorwärts, nicht zurück

Mit anderen Worten: richte Dein Profil auf Dein Karriereziel aus und nicht auf Deine berufliche Biografie. Ganz klar, dass Du Deine Vergangenheit nicht leugnen sollst.

Im Gegenteil – betone die Tätigkeiten und Erfolge, die Dich zu der Superheldin gemacht haben, die Du heute bist.

Jetzt kommt das Aber: Nur solange diese Kompetenzen relevant für den Job sind, den Du Dir für Deine Zukunft wünschst und von denen Dein künftiger Arbeitgeber auch profitieren kann.

Weiter oben im Artikel hatte ich die Keywords erwähnt. Die dürfen natürlich grosszügig auf Deinem Profil verteilt werden. Nutze Begriffe und Synonyme in Deinen Texten, für die Du gefunden werden möchtest.

Daher wichtig, dass Du Deine angestrebte Jobfunktion in Deinen Texten erwähnst. Insbesondere, wenn Du einen Quereinstieg wagen möchtest.

3) Halte Dein Profil jederzeit aktuell

Dein LinkedIn Profil ist alles, nur eins ganz sicher nicht – statisch. Das bedeutet, es liegt an Dir, es zu hegen und zu pflegen.

Schliesslich hast Du Dir die ganze Mühe nicht umsonst gemacht. Dein Profil ist nichts, was in Stein gemeisselt ist und Du solltest immer wieder daran schleifen.

  • Hast Du neue Keywords entdeckt, die noch fehlen?
  • Hast Du Dich an Erfolge erinnert, die Du vergessen hast zu erwähnen?

Landen keine, oder viel zu wenige, Jobangebote von Recruitern in Deinem LinkedIn Postfach? Dann besteht Handlungsbedarf.

Eine weitere Möglichkeit, Deinem LinkedIn Profil mehr Leben einzuhauchen besteht darin, Arbeitsproben zu liefern.

Was meine ich damit?

LinkedIn Artikel. Setz Dich hin und schreib (mindestens) einen LinkedIn Artikel. Ermögliche dem Besucher Deines Profils, Deine Arbeitsweise oder Fachkompetenz kennenzulernen.

Erzähle von einem erfolgreich umgesetzten Projekt oder einem anderen Meilenstein, den Du während einer Anstellung setzen konntest.

4) Nutze visuelle Inhalte

Ich sehe immer wieder LinkedIn Profile ohne Profilfoto, ohne Hintergrundbild oder sonstigen visuellen Content.

Das ist unglaublich wertvolles Kapital, welches Du hier verschwendest.

Absolute Pflicht ist ein professionelles Profilbild. Personaler schenken Profilen ohne Foto keine Aufmerksamkeit, mögen sie inhaltlich noch so gut sein. Ohne ein Profilbild wirkt Dein LinkedIn Profil irgendwie dubios.

Du hast die Möglichkeit, Deine Diplome, Auszeichnungen oder andere Dateien wie etwa Deinen Lebenslauf oder Onepager auf Dein Profil hochzuladen.

Das schafft Vertrauen und lädt Recruiter dazu ein, länger auf Deinem Profil zu verweilen und es genauer unter die Lupe zu nehmen.

 

5) Mach Dich für Personaler zugänglich

Zwei Dinge, die viele LinkedIn User vergessen, sind der fehlende Handlungsaufruf und mangelnde Kontaktmöglichkeiten. Mach es dem Leser Deines Profils einfach, Dich zu kontaktieren.

Nimm ihm die Hürde und platziere Deine Kontaktangaben prominent, sodass er sie schnell findet. Dazu kannst Du am Ende Deines Infotextes Deine E-Mail Adresse nochmals erwähnen.

Schreib sie aber nicht einfach bloss hin, sondern ergänze, dass Du Dich über eine Nachricht freust oder der Leser Dich jederzeit kontaktieren darf.

Wenn Du noch schneller Jobangebote erhalten willst, kann es hilfreich sein, Deine Handynummer anzugeben.

Personaler haben wenig Zeit und greifen bei der Suche nach geeigneten Kandidaten auch gern mal zum Telefonhörer.

6) Such von Dir aus Kontakt zu Entscheidungsträger

Stell Dir vor, Du musst heute den Wocheneinkauf erledigen. Du schiebst es schon seit Tagen vor Dir her, weil Du gerade viel zu tun hast.

Du ziehst Deine Jacke an, machst die Haustür auf und vollgepackte Einkaufstüten mit allem, was Du brauchst, stehen schon da.

Wie toll wäre das denn, bitteschön?

Genau dieses Gefühl erzeugst Du, wenn Du von Dir aus, also proaktiv, auf Recruiter oder Entscheidungsträger zugehst.

Lass aus Angst vor Ablehnung das Ego oder allfällige Unsicherheiten vor der Tür. Denn wir alle sind daran interessiert, unsere Aufgaben effizient und zügig zu erledigen. Personaler auch.

Hab also keine Angst den Erstkontakt herzustellen, wenn Du genau weisst, dass Du alles mitbringst, was gesucht wird. Und auch wenn 10x ein „Nein danke“ als Antwort kommt, braucht es nur ein einziges Ja, um Deinen Traumjob zu landen.

7) LinkedIn ist für die Arbeitswelt, was Google fürs Internet ist

LinkedIn ist im Grunde genommen eine mächtige Suchmaschine. Primäres Ziel: Die richtigen Personen miteinander zu verlinken.

Egal, ob das nun für Geschäftszwecke oder Personalvermittlungen ist.

Die schlechte Nachricht ist, dass diese Verlinkung nur erfolgreich sein kann, wenn die LinkedIn Maschine die richtigen Informationen hat.

Die gute Nachricht: Du hast einen grossen Einfluss darauf, wie und wem LinkedIn Deine Profil-Informationen ausspielt.

Sichtbarkeit

LinkedIn ist nicht nur ein soziales Business Netzwerk, es besitzt auch einen intelligenten, kostenpflichtige Service für Personalverantwortliche – Das Tool „LinkedIn Recruiter“.

Mit diesem Tool können Recruiter, Headhunter und Personaler Kandidaten identifizieren und ansprechen. Gesucht wird mittels Filterkriterien wie Jobbeschreibung, Skills, Wohnort, Branche oder Berufserfahrung.

Wer die meisten Kriterien erfüllt, wird bei den Suchergebnissen ausgespuckt.

Verstehst Du jetzt, weshalb Keywords so wichtig sind? Sie helfen Dir in den Suchergebnissen angezeigt zu werden.

Sichtbarkeit

Kenntnisse und Fähigkeiten (Skills)

Active Sourcing bedeutet nichts anderes, als dass Unternehmen selbst auf Kandidatensuche gehen, anstatt Stelleninserate zu publizieren oder Personalvermittler einzusetzen.

Das hat verschiedene Vorteile, auf die ich hier nicht weiter eingehen werde.

Worauf ich aber hinaus will ist die Möglichkeit, die Dir LinkedIn bietet, um eben gefunden zu werden, anstatt lange zu suchen. Im Abschnitt „Kenntnisse & Fähigkeiten“ hast Du 50 Möglichkeiten zu steuern, für welche Keywords Du gefunden werden willst.

Verwende unbedingt Synonyme, schliesslich weisst Du nicht, ob der Recruiter nach einem „Projekt Manager“ oder nach dem englischen Begriff „Project Manager“ sucht.

Für die Maschine ist es nicht das Gleiche.

Fun Fact: je mehr Kontakte Deine Kenntnisse bestätigt haben, desto weiter nach oben rutscht Dein Profil bei den Suchergebnissen der Recruiter.

8) Open to work – ja oder nein?

Du hast die Möglichkeit, Deinen Status als Stellensuchender für jeden sichtbar zu machen. Der grüne „Open to work“ Ring um Dein Profilbild signalisiert schnell und effektiv, dass Du auf Jobsuche bist.

Auch wenn von LinkedIn gut gemeint, rate ich Dir davon ab. Warum? Weil dieses Emblem gegen aussen etwas verzweifelt wirkt. Begehrte Kandidaten suchen nicht, sondern lassen sich finden.

Dieses grüne Ringsdings, wie ich es gern nenne, schwächt Dein Selbstmarketing.

Hier findest Du noch weitere Gründe, weshalb ich das „Open to work“ Emblem nicht empfehle.

Du hast selbstverständlich die Möglichkeit, Deine Bereitschaft für Jobangebote in Deinem Profil anzugeben, sodass sie nur für Recruiter sichtbar ist.

Das empfehle ich Dir hingegen sehr, um in der LinkedIn Recruiter Suche angezeigt zu werden.

9) Empfehlungen

Social Proof ist die harte Währung im Netz. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du, falls Du schon einmal ein Airbnb Angebot gebucht hast, Dir die Empfehlungen durchgelesen hast.

Oder am Urlaubsort Trip Advisor gezückt, als es um die Wahl des besten Restaurants ging.

Gleiches gilt für LinkedIn Empfehlungen.

Wenn ich nur eine Funktion haben dürfte, dann wäre es diese. Der Homo Sapiens ist ein Herdentier – was andere gut finden, hat automatisch mehr Gewicht.

LinkedIn Empfehlungen sind Deine Chance, Dich als vertrauenswürdig und professionell zu präsentieren.

Stell Dir ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Deiner Konkurrent:in vor: Deine Mitbewerber:in hat bei gleicher fachlicher Eignung keine LinkedIn Empfehlungen.

Du im Gegensatz hast 10 aussagekräftige Empfehlungen von ehemaligen Vorgesetzten, Teamkollegen oder Kunden. Was denkst Du, wer das Jobangebot bekommt?

Richtig – Du.

10) Interaktion

Interaktion ist für soziale Plattformen das, was für uns die Luft zum Atmen ist. Ohne Interaktion könnten sie nicht existieren, weil sie sonst keine Werbekosten einnehmen.

Das Geschäftsmodell sozialer Plattformen baut auf der Verweildauer der User auf. Je aktiver Du Dich also auf LinkedIn bewegst, desto mehr liebt Dich die Maschine.

Und je mehr Dich die Maschine liebt, desto besser kann der Algorithmus Deine Inhalte und Interaktionen potenziellen Interessent:innen ausspielen.

Lass Dich nicht von der Denkfalle täuschen, Beiträge zu posten oder zu kommentieren sei eine Zeitverschwendung.

Jede Zeile, die Du schreibst, jedes Bild, das Du postest, stärkt Deine Marke „Ich“. Je sichtbarer diese Marke wird, und je stimmiger sie zu einem Unternehmen passt, desto eher bietet man Dir den Traumjob an.

Deine nächsten Schritte

Schritt 1:

Falls Du noch kein LinkedIn Profil hast, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, eines zu erstellen. Wenn ich einen Blick in meine Glaskugel wage, sehe ich, dass LinkedIn für die Arbeitswelt ungeahnte Dimensionen annehmen wird.

Bereits heute ist es möglich, sich mit einer One-Klick-Bewerbung bei Unternehmen zu bewerben. Der klassische Lebenslauf wird zum Auslaufmodell und digitale Profile der neue Standard.

Das hier LinkedIn die Nase vorn hat, ist statistisch gesehen schon lange bewiesen. Wenn Du den Anschluss nicht verpassen willst, gehört ab heute ein aussagekräftiges LinkedIn Profil zu Deinen Bewerbungsunterlagen.

Schritt 2:

Starte heute damit, Dein Netzwerk kontinuierlich auszubauen. LinkedIn ist wie ein wunderbarer Garten, der gepflegt werden will. Besonders in Krisenzeiten, wie während einer globalen Pandemie, kannst Du ernten, was Du vor langer Zeit gesät hast.

Schritt 3:

Verlinke Dich mit mir, um jederzeit über die neusten Tipps und Trends in Sachen LinkedIn Jobsuche und Bewerbung informiert zu sein.

Falls Du mich als erfahrener Bewerbungscoach ganz nah an Deiner Seite haben willst, dann setz Dich auf die Warteliste meines Kurses Wunschkandidat ein. Der Kurs startet im März wieder. Er läuft nur 2x im Jahr und die begrenzten Plätze sind heissbegehrt.

Kostenlose, hilfreiche Ressourcen für Dich:

✅ Lebenslauf Vorlage

✅ Bewerbungstipps für den Quereinstieg (LinkedIn Jobs Bootcamp)

✅ Bewerbungsblog

© 2022 – Selma Kuyas | www.selmakuyas.com

ÜBER SELMA KUYAS

Auch bekannt als Bewerbungsqueen, unterstützt Selma Kuyas ambitionierte Bewerber:innen tatkräftig beim Karrieresprung. Sie wurde 2020 von LinkedIn, nebst Persönlichkeiten wie Gerhard Schröder oder Fussballstar Thomas Müller, als LinkedIn Top Voices 2020 ausgezeichnet und setzt sich für einen fairen Bewerbungsprozess ein.

Was wirklich einzigartig an diesem Artikel ist? Noch niemand hat einen Gastbeitrag gemacht und ich denke meine Business Partnerin hat dies mehr wie nur verdient.

Herzliche Gratulation liebe Selma – Du bist nun eine Legenede!

Baschi Sale LinkedIn Experte